Die Angabe der reinen Lufttemperatur stimmt häufig nicht mit dem
Empfinden überein. Schon bei einer geringen Luftbewegung hat man das
Gefühl, es sei deutlich kälter als es der Lufttemperatur
entspricht. Diesen zusätzlichen Auskühlungseffekt durch den Wind
berücksichtigt die "gefühlte Temperatur".
Die "gefühlte Temperatur" entspricht damit der Außentemperatur,
bei der bei Windstille und im Sonnenschatten das gleiche thermische
Empfinden wie bei den aktuellen Wetterbedingungen auftreten würde.
Das thermische Empfinden des Menschen wird aber nicht nur von der
Lufttemperatur und der Windgeschwindigkeit beeinflusst. Die
Luftfeuchtigkeit und sämtliche die Intensität des Sonnenscheins
beeinflussenden Bedingungen wie Jahreszeit, Tageszeit, bedeckter oder
wolkenloser Himmel sind von erheblicher Bedeutung.
Nicht zu vergessen ist die Bekleidung. Die "gefühlte Temperatur"
berücksichtigt deshalb auch, dass der Mensch seine Bekleidung üblicherweise
den äußeren Bedingungen anpasst, um möglichst thermischen
Komfort zu erlangen. Daher trägt er im Winter Winterkleidung, d. h.
einen herkömmlichen Straßenanzug mit Weste, darüber einen
wollenen Wintermantel, Hut, Schal, Handschuhe, feste Schuhe und wollene
Socken. Im Sommer bei wärmebelastenden Bedingungen hat er eine
leichte Kleidung an, T-Shirt, dünne Socken und Sandalen. Zwischen
diesen Extremen gleicht der Mensch seine Kleidung "zwiebelschalenförmig"
an.
Angenommen wird, dass sich der Mensch mit ca. 4 km/h im Freien bewegt.
Im BIOMONITOR finden Sie eine "gefühlte Temperatur",
die Ihnen noch mehr Informationen liefert ("gefühlte Temperatur"
in Badebekleidung usw.) und damit hilft, größtmögliche
Erholung und Entspannung zu finden und gesundheitliche Gefahren
zu reduzieren.